Mittwoch, 26. Februar 2014

Wie jetzt: Mongolei?

Manchmal kann man weit weg reisen ohne weit weg zu reisen. Zum Beispiel in die Mongolei. Von Zürich aus dauert die Reise mit dem Zug und der Zahnradbahn nur etwas mehr als drei Stunden. 

Und schwupp-di-wupp sitzen wir in einer mongolischen Jurte! Dort angekommen fehlt zwar der Buttertee und der Blick wandert nicht über weite Steppe sondern spitze Berge. Denn wir sind immer noch in der Schweiz. Genauer gesagt auf 2´042m Höhe. Auf dem Rochers-de-Naye. 

In Montreux sind wir in die Zahnradbahn gestiegen und legen die steile Strecke von der Talstation bis zum Gipfel des Rochers-de-Naye äusserst bequem zurück. Klar, man kann die Strecke auch laufen – das dauert allerdings einige Stunden und ist bei diesem dichten Nebel nicht zu empfehlen. 


Trotz vernebelter Sicht finden wir unsere Jurte. Drinnen machen wir es uns auf kleinen Stühlchen an einem kleinen Tisch gemütlich und nach einem leckeren Fondue im benachbarten Restaurant und dem Besuch einer Alptier-Ausstellung schlafen wir ein. In kleinen Bettchen. Und das sehr gut.




Am nächsten Morgen ist der Nebel spurlos verschwunden.


Die Sonne geht auf und der Blick ist spektakulär.



Perfektes Wanderwetter! Nach dem Frühstück ziehen wir freudig unsere Wanderschuhe an und laufen in etwas mehr als drei Stunden hinab, zurück nach Montreux. Die Wanderung ist wunderbar. Aber gar nicht wunderbar fühlen sich irgendwann unsere Füsse an, denn der Abstieg ist äusserst steil. Wie gut, dass es unten in Montreux einen See zum Erfrischen gibt und viele wunderbar alte Belle Epoque Hotels, die feines Eis servieren.

Praktisches: Buchen kann man das Jurten-Abenteuer ganz bequem hier bei Golden Pass.

Montag, 24. Februar 2014

So süss, so Bonn

Bonn. Oh, Heimatherz! Wir besuchen Ninas Geburtsstadt im tristen Februar und dabei ist es so gar nicht grau. Es ist rosa. Meistens jedenfalls. Oder ist das der verklärte Blick, mit der man nur seiner Heimatstadt begegnen kann? 

Schaut doch selbst. Mit rosa Brille. Oder ohne. 

Und ja: er ist unvollständig, dieser Fotospaziergang. Zum Beispiel fehlt er. Der Rhein. Der Botanische Garten. Und und und... aber wir holen das nach. Bald. Versprochen.

Das Poppelsdorfer Schloss



Klar, auch das Rathaus ist Rosa.



Jeden Tag ist Markt. Rosa Beete haben wir allerdings nicht gefunden.


Gleich in der Nähe: der Blumenmarkt.


Rosafarbener Aufkleber oder Spazierstock? Ja, das gibts hier.



Leckere rosa-rote Kuchen auch.




Gehört zu Bonn. Beethoven.


Der aber auch. Ein Karnevals-Fan.


Japp. Currywurst auch! (Für Ingo jedenfalls)


Ach ja: Der Regen ist übrigens nicht rosa. Aber sieht trotzdem ganz hübsch aus.



Und nicht weit weg von Bonn ist diese Stadt mit den schön geschmückten Strassenschildern. Köln. Übrigens auch rosa. Aber das ist eine andere Geschichte.


In Köln, der Gegend um den Brüsseler Platz, gibt es wunderbare Geschäfte.


Und Cafés. Wie das Miss Päpki. Wo wir eine liebe Freundin treffen. Zum Quatschen, Couscous-Salat und Kuchen schlemmen.



Wohoo... ein rosa Geschenk!

Freitag, 21. Februar 2014

Dank an den Wolf

Danke, lieber Online-Reiseführer Tripwolf, dass du uns zum Reiseblogger des Monats gewählt hast. Wir freuen uns richtig wolfsmässig darüber!

Ein Interview mit uns gibts hier:

Reiseblogger des Monats, Nina und Ingo, im Interview


Sonntag, 16. Februar 2014

Ein sunnymoon. In kurz.

Wir geben es zu. Wir lieben Wiederholungen. Auch wenn es immer heisst, dass man Schönes nicht wiederholen kann, sagen wir: doch, doch - das geht! 

Denn ehrlich gesagt haben wir nicht nur einen sunnymoon gehabt – nein... es gab vor dem langen sunnymoon noch einen kurzen sunnymoon. 

Nach unserer Hochzeitsfeier, von der es übrigens auch zwei gab –eine in den Walliser Bergen und eine in Zürich- konnten wir unmöglich bis zum langen sunnymoon warten. Keine Chance. Daher packten wir unser Auto und fuhren über den Simplon-Pass in das perfekte Honeymoon-Land: Italien!

Am Lago di Orta machten wir die erste Kaffeepause als verheiratetes Paar und fanden, dass die Aussicht diesem Moment durchaus würdig ist.



Es folgte ein teils geplanter, teils chaotisch-spontaner Roadtrip mit Aufenthalten...

... in auf Hügeln gelegenen Dörfern des Piemonts. Mit dabei: eine Bande Freunde.


In den Weinbergen des Piemonts



Friends, friends, friends

In unserem wunderbaren Hotel "Castello di Verduno" in Verduno


... in hübschen Städtchen am ligurischen Meer.


Ein Dorf der Cinque Terre


Porto Venere

Portofino


... in viiiiielen feinen Restaurants und Cafés.


Wir lernten, dass wir ganz gut sind im miteinander auf Hochzeitsreise fahren.



Aber nicht jedes Auto geeignet ist für holprige italienische Landstrassen.



Dass italienische Männer auch im Alter noch ganz schön scharfe Augen haben. Dass italienische Frauen auch im Alter noch ganz schön elegant sind. 



Dass so ein Fisch-Tattoo auf dem Rücken irgendwie gefährlich aussieht. 



Dass im Wein die Wahrheit liegt. 



Dass ein kleiner sunnymoon auf keinen Fall genug ist!


Lago Maggiore


Samstag, 15. Februar 2014

Ein Heimat-Interview


Die Bloggerin Mela vom wunderbar-inspirierenden Reiseblog morgenmuffel.in stellte uns Fragen zu unserer Heimatstadt Zürich. Warum uns Zürich so gut gefällt? Wo es den besten Blick von oben auf die Stadt gibt? Wo wir am liebsten eine Tasse Kaffee trinken? 

Unsere Antworten auf diese und weitere Fragen findet ihr hier:

Visiting locals "Nina & Ingo - Zürich"


P.S.: Was sind eure Geheimtipps für Zürich? Her damit!

Montag, 10. Februar 2014

Frankreich, kreuz und quer! Teil 3

Etappe 5: Urcuit, Pyrénées Atlantiques  – Teyssode, Tarn

Die Stadt Peau spricht man „Po“ aus. Und sie liegt in den Pyrenäen. Am Morgen fahren wir in die Stadt, die hübscher ist als ihr Name. Das Wetter ist leider nicht so hübsch und darum fahren wir relativ rasch weiter.



Durch pappelgesäumte Landstrassen bis nach Teyssode. Es ist wieder sonnig. Hügelig. Lieblich. Wir wohnen auf einem alten Hof, hüpfen in einen neuen Pool. Und vom Pool ins Schlemmerland.


Etappe 6: Teyssode, Tarn – Saint Laurent d'Aigouze, Gard (Camargue)

Auf, auf ins Auto. Die Fahrt geht durch freundliche Wälder, entlang des Fluss Tarn. Wir machen Halt am Lac St. Ferréol und passieren einmal mehr hübsche, alte Dörfer. Dieses Land hat irgendwie zu viele davon.



Irgendwann sind wir in Carcassonne. Wie eine Spielzeugstadt sieht sie aus, die bekannt Festung.



Doch wir flitzen noch weiter. Am späten Nachmittag kommen wir an in der Camargue. Und in Mexiko. 

Denn der Hof, den wir uns als Nachtquartier ausgesucht haben, mag zwar äusserlich perfekt in die Gegend hier passen. Doch von innen gleicht er anderen Welten: An den Wänden hängen mexikanische Masken, bunte Bilder und verglaste Schmetterlinge. Überall stehen Kunstwerke, Skulpturen und Krimskrams. Unheimlich und freundlich zugleich. Bei Kaffee und Tequlia (ha, ha – reingelegt) erfahren wir den Grund des Kultur-Mix: das Besitzerpaar hat lange in Mexiko gelebt.





Hinter dem Haus gibt es übrigens noch eine private Piste für das selbstgebaute Ultra-Leichtflugzeug. Guten Flug, wünschen wir unserem Gastgeber als er abends noch ein Stündchen umher fliegt.



Und wir? Fliegen nicht mit, sondern besuchen Aigues-Mortes.





Etappe 7: Saint Laurent d'Aigouze, Gard (Camargue) – Gigaro, Var (Côte d'Azur)

Auf unserem Weg durch die Camargue sehen wir, oho, noch Pferde und, juhu, Stiere. Und sind verzaubert von der wunderbaren Küstenstrasse zwischen Marseille und Cassis. Blaues Meer. Weisse Boote. Tiefe Abgründe. Pinienduft. Wir fahren Richtung Côte d'Azur. Zu einem Ort, an dem wir schon 1´000 Mal waren. Gigaro. 

Hier stellen wir das Auto ab. Jeden Tag gehen wir zum Strand. Schwimmen früh. Schwimmen spät. Machen Wanderungen im Naturschutzgebiet um die Ecke.




Grüssen die hübschen Dörfer in der Nähe.




Sehen neugierige Katzen.




Und St. Tropez.



Lesen viel.



Sind faul. Einfach nur faul.


Diese Reise ist schon etwas her. 2012 waren wir 14 Tage in Frankreich unterwegs.