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Freitag, 31. Januar 2014

Samstag, 28. Dezember 2013

Von bunten Kühen und überraschenden Knutschgeräuschen

Haben wir Euch eigentlich schon von den Zebras auf dem amerikanischen Kontinent erzählt? Den bunten Kühen in Asien? Oder davon, wieso man in Burma so oft Knutschgeräusche hört?
Voilà! Hier kommt Teil 2 unserer überraschenden Reise-Learnings.


Kühe können bunt sein

Ja. Ihr lest richtig. In Burma trauen wir unseren Augen nicht. Neben uns grast eine Kuh, die übersäht ist von Kringeln und Punkten in Pink, Türkis und Gelb. Und sie tut noch dazu so, als sei das ganz normal. Tss...


In Amerika gibt es Zebras

Dann aber doch noch ein schwarz-weisses Tier: Wir haben in Kalifornien beim Fahren durch die weite Landschaft, nein – keine Kuh, sondern ein Zebra auf einer Farm vorbeistreifen sehen.
Und in La Paz regeln Zebras den Strassenverkehr. Ha, reingelegt. Es sind Menschen in Zebrakostümen! Beweise schwarz auf weiss? Haben wir leider nicht - denn unseren Kameras waren die Zebras in Amerika nicht ganz geheuer.


Wer zahlt, der knutscht

... oder macht besser gesagt laute Knutschgeräusche. Denn so signalisiert man in Burma dem Restaurant-Personal, dass man gerne die Rechnung hätte.

Und jetzt die Rechnung, bitte

Argentinische Mädchen feiern schon mit 15 Jahren die erste Hochzeit

Allerdings eine Hochzeit ohne Bräutigam. Und eigentlich ist es auch keine Hochzeit, sondern ein Fest namens „Quinceañera“. Bei diesem traditionellen Fest zum 15. Geburtstag wird der Übergang vom Mädchen zur Frau gefeiert. Und die Feier? Die gleicht einer Hochzeit: Das Geburtstagskind trifft am Arm des Vaters ein, getanzt wird Walzer, getragen wird ein Hochzeitskleid, eine Torte wird feierlich angeschnitten.


Es gibt Drive-Thru-Banken

"Ich fahre mal schnell durch die Bank ". Ja, das geht. In den USA. Denn dort gibt es nicht nur Burger, Kaffee und Donoughts, die vom Auto aus bestellt werden können. Sondern auch Bankschalter, für die man keinen Fuss aus dem Auto setzen muss.

Ich fahr mal schnell durch die Bank

Hausbau und Lamaföten gehören zusammen

Zumindest in Bolivien. Denn wer ein neues Haus baut, muss aufpassen, dass Mutter Erde („Pachamama“) nicht böse wird. Zur Besänftigung? Helfen Lamaföten, die in der Nacht vor Baubeginn an den vier Ecken des Hauses und in der Mitte des Grundstücks vergraben werden.


In Thailand lässt es sich sehr entspannt Bus fahren

Dass Thailand bekannt ist für Thai-Massagen müssen wir hier nicht erzählen. Aber dass es auch in Fernbussen Sitze mit integrierter Massagefunktion gibt? Das war uns neu. Das Problem ist jetzt nur, dass wir nun in keinen Bus mehr steigen wollen, der nicht so entspannende Sitze hat.


Man kann mit einer Rakete auch langsam nach unten fliegen

Eine richtige Rakete ist es zwar nicht. Dennoch sieht das Flugzeug, mit dem wir von 4´000 m Höhe auf Meeresspiegel-Tiefe fliegen, genau so aus. Und wir sind erleichtert: Denn es ist kein Sturzflug, der uns in nur 30 Minuten von hoch oben nach tief unten bringt.

Samstag, 23. November 2013

Eine Geschichte vom Reisen




Ich habe mich verliebt

Ich habe mich verliebt. Und das auf meiner Hochzeitsreise. Kaum zu glauben, dass mir das passieren konnte. Aber es kam einfach so. 

Peng! 

Und jetzt bekomme ich dieses Gefühl nicht mehr abgestellt. Es bleibt und wird sogar immer stärker. Es ist ein ernster Fall, befürchte ich. 

Das Gute ist, dass ich mit meinem Mann darüber reden kann. Er hat es zum Glück sogar recht gut aufgefasst. Bin ich froh. Aber ehrlich gesagt, ist er auch etwas selber schuld. Er kam mit dieser Idee, von wegen wir könnten ja eine ganz besondere Hochzeitsreise machen. Flittermonate statt Flitterwochen. Rucksack statt sackstarkes Hotel.

Ok, hab ich gesagt. Klar, machen wir das. Ich wollte ja nicht feige sein. Nein, nein. Und so ging es los. Einfach so in die Welt. Und was für eine Welt: Die ersten zwei Monate haben wir in einem Kloster in Myanmar gelebt. Ja, wirklich. Honeymoon unter Mönchen. Es war fantastisch! Und vielleicht hab ich hier das erste Kribbeln im Bauch verspürt. 

Doch zu schnell ging es weiter. Auf die perfekte Insel. Dort, wo Affen morgens Muscheln am Strand knacken. Dort, wo bunte Vögel durch die Luft fliegen. Und sonst nicht viel passiert. Es war perfekt! Und die Schmetterlinge wurden mehr. 

So richtig ausgebrochen sind sie dann in Indien. Magic! Teetrinken mit nackten Männern am Ganges. Wobei kurz danach der Durchfall kam - und die Schmetterlinge kurz wegflogen.

In Japan, dieser wohltuenden Oase der Stille, ging es dann aber rasant wieder los. Dieses ewige Lächeln in meinem Gesicht. Diese "das Leben ist ein Ponyhof"-Einstellung.

Auch das Rodeo in Montana mit ziemlich wilden Hengsten und der Besuch auf einer Rinderfarm (ich als Vegetarierin!) konnte die rosa Wolken über mir nicht vertreiben. Keine Chance! 
Und jetzt? 

Jetzt sind wir in Bolivien. Mein Mann und ich. Und ich möchte einfach, einfach nicht mehr ohne. Nie mehr. Ohne das Reisen. Den süssen Duft der Freiheit. Den Tagen, an denen alles möglich zu sein scheint. 

Ich bin schwer verliebt.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Angry Birds sind überall

Wusstet ihr, dass Wasserkocher in Argentinien eine automatische Stopp-Funktion haben, sobald die perfekte Temperatur für den im Land über alles geliebten Mate-Tee erreicht ist? Oder, dass man aus Bambusstangen ganz hervorragende Baugerüste bauen kann?



Wir haben in den letzten Monaten so einiges Neues gelernt... hier ein kleiner Einblick:

Wenn auf asiatischen Chips "super scharf" drauf steht, dann sind diese wirklich super scharf. Oder noch schärfer.


Es gibt ALLES mit Angry Birds. Und ÜBERALL auf der Welt noch dazu.



In Argentinien gibt es darüber hinaus ALLES mit dem Papst. Auch Thermosflaschen, damit der Mate-Tee mit dem perfekt heissen Wasser auch unterwegs genossen werden kann.



Hunde, die bellen, können doch beissen. Viele Katzen sehen süss aus, können aber unsüssen Hautausschlag verursachen.




In „raw food“-Cafés gibt es keinen heissen Kaffee. Das wäre nicht „raw“, weil die Bohnen dann sozusagen im heissen Wasser „gekocht“ würden.



In Burma gibt es 5-D-Kinos. 


Irgendwo hier
Und Zigaretten aus Zeitungspapier gibt’s da auch.



Wenn man dringend aufs Klo muss hält man es noch 3 Stunden länger aus.


... so passiert auf dieser Bootsfahrt

Sitzt der Hut einer bolivianischen Frau schräg ist diese noch Single.



Tankstellen können anders aussehen als in Europa.



Während der Rush Hour in einer vollgestopften U-Bahn in Tokio ist es ruhiger als auf einem Nationalpark-Campingplatz in Kalifornien. 



Man sieht einem Mensch seine Lebensgeschichte nicht immer an.


Bangkok kann laut und chaotisch ODER ruhig und wohltuend wirken - je nachdem, von welchem Land aus man anreist.



In Indien passiert es, dass am Bahngleis neben dir plötzlich eine Kuh steht.



Bananen kann man auch bequem auf dem Kopf tragen.




Leise Buddhisten machen die lautesten Partys.



Cowboys gibt es wirklich. Nicht nur an Karneval.



Cat cafés, Cafés wo man Katzen streicheln kann, sind big in Japan.



Je mehr „Jesus“, „Maria“, „Buddha“ oder „Shiva“-Aufkleber in einem Bus, desto rasanter die Fahrt.


Samstag, 7. September 2013

Habt ihr denn kein Heimweh?

Wo wascht ihr eigentlich eure Wäsche? Seid ihr Millionäre? Oder bald pleite? Diese Fragen und viiiiele mehr werden uns des Öfteren gestellt. Unsere Lieblingsfragen? Das sind diese hier - mit Antworten natürlich.

Habt ihr immer das Gleiche an?
Viele Kleider haben wir nicht dabei - logisch, wenn man den Kleiderschrank auf dem Rücken trägt. Aber genug, um erfinderisch zu sein: Yogahose? Pyjamahose! Leggins & Vogelrock? Trendiger Tokyo-Look! Elefantenhose? Immer gut! Zu kalt? Alle Kleider übereinander! Und zum Glück haben Waschsalons scheinbar die Welt erobert!




Auch gut: Lokale Kleidung tragen!

Wie ist das, wenn man als Paar ein Jahr lang jeden Tag zusammen ist?
He, das ist ein Honeymoon! Wir sind gerne so viel wie möglich zusammen. Das Gute: uns geht der Gesprächsstoff nie aus, denn wir erleben so viel, dass es immer eine Menge zu reden gibt! Und wenn wir mal ne Pause brauchen machen wir einfach wieder Schweigemeditation ;-)



Vermisst ihr ein Zuhause?
Ein Zuhause oder das Zuhause in Zürich? Ein Zuhause haben wir nämlich jeden Abend aufs Neue! Nur ist es öfters mal anders, aber das finden wir prima! Unsere Favoriten sind Zuhause mit gratis nächtlichen Dschungelkonzerten, rollende Zuhause, Zuhause mit Rehen als Nachbarn, Zuhause mit Meeresrauschen. Und das Zuhause in Zürich? Tauschen wir dagegen gerne ein.


Zuhause mit Dschungelmusik

Seid ihr Millionäre?
In manchen Ländern sind wir tatsächlich Millionäre! In Laos oder Indonesien zum Beispiel. Denn dort bekommt man für wenige Franken seeeehr grosse Scheine. In Franken oder Dollar sind wir aber keine Millionäre. In Eindrücken und Erlebnissen aber schon!

Oder seid ihr bald pleite?
Das zum Glück auch nicht! Das Reisen à la Nina und Ingo ist sogar viel günstiger als viele denken - im Schnitt geben wir für uns beide für Essen, Wohnen, Umherreisen pro Tag so viel aus, wie uns ein Nachtessen in der Schweiz kostet. Und wir essen da nicht in der Kronenhalle...




Esst ihr immer in Restaurants?
Essen tun wir ja sehr gerne. In Asien haben wir fast immer auswärts gegessen, im Büssli und in der Buenos Aires-Wohnung kochen wir fast immer. Denn irgendwo müssen wir ja zum Beispiel die feinen Rezepte aus dem Kochkurs in Thailand testen. Oder den Melonen-Feta-Salat... Oder den Göttertee... Und unsere geliebten Pasta...




Seid ihr noch nicht reisemüde?
Manchmal sind wir schon müde: wenn wir einen frühen Bus nehmen müssen, eine lange Wanderung gemacht haben, Jet-lag haben. Aber müde vom Reisen sind wir überhaupt nicht! Wir sind aber auch seeeehr langsam unterwegs und bleiben immer mal länger an einzelnen Orten. So haben wir viel Zeit zum Eindrücke verarbeiten und müssen nicht so oft frühe Busse erwischen, so dass wir dann müde sind.



Welches ist der Ort, der euch am wenigsten gefallen hat?
Hmm... Vielleicht die Fähre mit all den besoffenen Party-Touristen nach Koh Samui?


Schöne Aussicht, aber...

Was sind eure Highlights bis jetzt?
Ingo: Varanasi, weil es so bunt und verrückt ist!
Nina: Tokio, weil es so bunt und verrückt ist!




Wie wählt ihr eure Reiseziele aus?
Es ist ein Mix aus Recherche (Reiseblogs, Empfehlungen, Reiseführer) und Zufall! Und weil wir so langsam reisen, immer wieder länger an einzelnen Orten sind, und gerne unspektakuläre Orte bereisen kann es sein, dass wir die "grossen" Attraktionen (Angkor Wat, Grand Canyon) doch glatt verpassen. Dafür kennen wir dann zum Beispiel Idaho ganz gut ;-)


Irgendwo in Idaho