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Samstag, 5. Juli 2014

Berlin, Berlin

Berlin, Berlin. Lange waren wir nicht da. Aber endlich wieder einmal.



Unsere Herberge für zwei Nächte ist dieses prächtige Schloss mitten in Kreuzberg.


Hier gibt es jede Menge zu entdecken.



Eine Entdeckung ist auch knallgrüne Estragon-Ingwer-Limonade, die wir im Café Felix Austria bestellen.


Viel feiner als die Limonade finden wir allerdings das österreichische Frühstück, das wir dort geniessen.

Alex & Co grüssen wir nur flüchtig bei einem kurzen Spaziergang.





Und machen noch schnell einen Wettbewerb, wer gefährlicher aussieht: hier das Gewinnerfoto.


Denn unser eigentlicher Grund für den Berlin-Besuch ist die süsse kleine Helena. Ninas Patenkind feiert an diesem Wochenende Taufe.


Es ist ein wunderbares Fest an diesem sonnigen Sonntag.
Gerne würden wir noch etwas bleiben. Aber Zürich und der Alltag rufen.



Einen Koffer lassen wir hier in Berlin.


Auch wenn wir so oder so viele Gründe zum Wiederkommen haben.


Ein Grund ist besonders süss und lächelt den ganzen Tag.


Montag, 24. Februar 2014

So süss, so Bonn

Bonn. Oh, Heimatherz! Wir besuchen Ninas Geburtsstadt im tristen Februar und dabei ist es so gar nicht grau. Es ist rosa. Meistens jedenfalls. Oder ist das der verklärte Blick, mit der man nur seiner Heimatstadt begegnen kann? 

Schaut doch selbst. Mit rosa Brille. Oder ohne. 

Und ja: er ist unvollständig, dieser Fotospaziergang. Zum Beispiel fehlt er. Der Rhein. Der Botanische Garten. Und und und... aber wir holen das nach. Bald. Versprochen.

Das Poppelsdorfer Schloss



Klar, auch das Rathaus ist Rosa.



Jeden Tag ist Markt. Rosa Beete haben wir allerdings nicht gefunden.


Gleich in der Nähe: der Blumenmarkt.


Rosafarbener Aufkleber oder Spazierstock? Ja, das gibts hier.



Leckere rosa-rote Kuchen auch.




Gehört zu Bonn. Beethoven.


Der aber auch. Ein Karnevals-Fan.


Japp. Currywurst auch! (Für Ingo jedenfalls)


Ach ja: Der Regen ist übrigens nicht rosa. Aber sieht trotzdem ganz hübsch aus.



Und nicht weit weg von Bonn ist diese Stadt mit den schön geschmückten Strassenschildern. Köln. Übrigens auch rosa. Aber das ist eine andere Geschichte.


In Köln, der Gegend um den Brüsseler Platz, gibt es wunderbare Geschäfte.


Und Cafés. Wie das Miss Päpki. Wo wir eine liebe Freundin treffen. Zum Quatschen, Couscous-Salat und Kuchen schlemmen.



Wohoo... ein rosa Geschenk!

Mittwoch, 1. Januar 2014

Ihr fragt. Wir antworten. Oder so ähnlich.

Wo seid ihr denn gerade? Was macht ihr jetzt? Wie ist das, wieder zu Hause zu sein? Es gibt wieder eine Menge Fragen. Und Antworten.


Wo seid ihr denn gerade?

Wenn wir das nur immer gleich wüssten. Seit unserer Ankunft aus Brasilien waren wir schon in Frankfurt, Bonn, Zürich, Bonn, Zürich, Bonn. Klar sind wir da morgens manchmal verwirrt, wo wir nun sind. Oder ist das nun die Nach-Reise-Verwirrung? Auch das wissen wir nicht...


Was macht ihr jetzt?

Dies und das. Zum Beispiel durch Zürich und Bonn schlendern. Einen Schritt extra nah an den spanisch sprechenden Touristen vorbei laufen, nur um ihre Sprache zu hören. 
Dem brasilianischen Kind im Bus hinter uns nett zu lächeln. 
Dem Bahnticketverkäufer in Frankfurt auch zulächeln, obwohl er uns gerade gesagt hat, dass die 45-minütige Zugfahrt von Frankfurt nach Bonn 120.- Euro kostet. 
Unsere engen Röhrenjeans schrecklich unbequem finden. 
Zu Sylvester Thaicurry statt Käsefondue kochen. 
Fotos und Bilder ordnen. 
Gedanken ordnen.
Dann schauen wir weiter. 
Wo und wie und was und so...


Wie ist das, wieder zu Hause zu sein?

Ein Zuhause im Sinne von einer eigenen, festen Wohnung haben wir (noch) nicht. Das Nomadenleben geht also vorerst weiter. Auch wenn sich das doch etwas anders anfühlt: 
Wenn man plötzlich alle um einen rum versteht.
Wenn einen plötzlich alle um einen rum verstehen.
Wenn plötzlich alles um einen rum so irgendwie vertraut ist.

Fantastisch ist es, Familie und Freunde wieder zu sehen. Denn wer sonst gibt einem ein pinkes Pferd gegen das graue Wetter draussen? Wer sonst macht Weihnachten wirklich zum Fest der Liebe, so dass sogar der Weihnachtsbaum lieblich strahlt?



Habt ihr schon die nächste Reise geplant?

Ja. Aber keine Angst. Nicht weit weg. Sondern nur gerade über die Grenze. Zu Mozart sozusagen.


Und sonst so? Neujahrsvorsätze?

Unseren Hochzeitstext finden wir auch für´s 2014 immer noch äusserst inspirierend:

Lass Dich fallen.
Lerne Schlangen zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die „ja“ sagen
und verteile sie überall in Deinem Haus.

Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue Dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen,
schaukle so hoch Du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.

Pflege verschiedene Stimmungen,
verweigere Dich, „verantwortlich zu sein“ – tu es aus Liebe!
Mache eine Menge Nickerchen.
Gib Geld weiter. Mach es jetzt. Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei, lache eine Menge.
Bade im Mondschein.

Träume wilde, phantasievolle Träume.
Zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell Dir vor, Du wärst verzaubert.
Kichere mit Kindern. Höre alten Leuten zu.
Öffne Dich. Tauche ein. Sei frei. Preise Dich selbst.

Lass die Angst fallen, spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in Dir. Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken. Werde nass. Umarme Bäume.

Schreibe Liebesbriefe.