Posts mit dem Label Burma werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Burma werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 10. Oktober 2014

Mit Vollgas zu Buddhas heiligem Haar


In der aktuellen Oktober-Ausgabe des Globetrotter-Magazins findet ihr einen Bericht von uns. Im Artikel geht es um Myanmars schwebenden Felsen, viel Blattgold und Achterbahn-Feeling pur! Aber lest selbst...

Mit Vollgas zu Buddhas heiligem Haar

Lächelnd zeigt der Mann auf den etwas betagten Lastwagen, der einige Meter entfernt im Schatten steht. Und Ingo und mir wird klar, was das bedeutet: Dieses Vehikel mit offener Ladefläche und aus Holzbrettern improvisierten Bänken ist das Transportmittel, das uns zum goldenen Felsen hochfahren soll. Vielleicht ist es also ganz gut, dass wir nach einer langen, schlaflosen Nachtbusfahrt vom Norden in den Süden Myanmars noch nicht hellwach sind. Etwas müde klettern wir die kleine Leiter, die am Auto lehnt, hinauf und setzen uns in die gigantische Lkw-Kutsche. Noch sind wir die einzigen Fahrgäste. Doch lange sind wir nicht alleine. Immer mehr burmesische Pilger kommen ebenfalls an Bord, bis am Ende jeder Sitz doppelt besetzt ist. Dicht an dicht. Von Männern, Frauen und Kindern jeder Altersklasse.

Bevor ich darüber nachdenken kann, ob ich Platzangst bekommen soll, bewegt sich der Wagen mit einem heftigen Ruck nach vorne. Einen Meter, dann steht er wieder. Vom Sitz fallen kann zum Glück niemand, weil dazu gar kein Platz ist. Um uns herum wird gelacht und gejohlt. Und dann geht es wirklich los: Der Fahrer tritt kräftig und stetig aufs Gaspedal – der Wagen beschleunigt gefühlt von Null auf Hundert, und wir rasen die steile Strasse hinauf. Die Landschaft flitzt an uns vorbei. Unser Vehikel nimmt eine Haarnadelkurve nach der anderen. Wir fühlen uns wie auf einer riesigen Achterbahn! Nur dass die Sicherheitsbalken und Anschnallgurte fehlen. Was, wenn uns hier ein Fahrzeug entgegenkommt? Neben der Strasse geht es ziemlich steil abwärts und die Fahrspur ist alles andere als breit. Eher ein Spazierweg. Sollen wir weinen oder lachen? Wir entscheiden uns für Letzteres. Der Fahrtwind hat unser Lachen eh schon eingefroren. Und auch die anderen Fahrgäste scheinen – zu meiner Beruhigung – nicht panisch zu sein. Im Gegenteil. Einige geniessen die rasante Fahrt sichtlich. Muntere «Ahs» und «Ohs» um uns herum sind der Soundtrack zur Fahrt. Dennoch bin ich heilfroh, als der Wagen irgendwann langsamer wird. Und just als meine schon schweissnassen Hände nach dreissig Minuten Festkrallen am Rand der Ladefläche und Ingos Schulter aufzugeben scheinen, halten wir an. Endstation. Überlebt. 

Mit einem breiten Lächeln und mittlerweile hellwach, steigen wir aus. Und sehen ihn nun zum ersten Mal: den grossen und goldig glänzenden, runden Felsen, der am Rande einer Bergkante zu schweben scheint. Was für ein Anblick! Wie hypnotisiert, weicht unser Blick nicht davon ab. Wir sind sprachlos. Immer noch berauscht von der Geschwindigkeit, laden wir rasch unser Gepäck im nahen Hotel ab, ziehen ein trockenes T-Shirt an und laufen den Fussweg hoch, zum Felsen. Zum Gold. 

In der Mittagssonne ist es sengend heiss. Und der asphaltgeteerte Weg ist äusserst steil. Immer wieder bleiben wir kurz stehen. Verschnaufen. Aber uns treibt an, was wir aus der Ferne gesehen haben. Und so setzen wir einen Fuss vor den anderen. Langsam. Passieren Verkaufsstände mit allen möglichen Snacks, religiösen Souvenirs, Betelnüssen, seltsam anmutenden Tierrelikten und aus Holz gefertigten Spielzeuggewehren. Bis wir vierzig Minuten später am Ziel sind. Am Eingangstor zu einer der heiligsten buddhistischen Stätten in ganz Myanmar. 

Wir bezahlen die Eintrittstickets, plaudern freudig mit dem Ticketverkäufer und schlüpfen erst einmal aus unseren Schuhen. Denn die bleiben, wie bei allen buddhistischen Heiligtümern, vor dem Eingang stehen. Barfuss mischen wir uns unter die vielen Burmesinnen und Burmesen, die ebenfalls hier oben  am Kyaikhtiyo-Berg sind. Es ist gar nicht leicht, den besten Weg über die von der Sonne aufgeheizten Fliesen zu finden. Und so hüpfen wir von Schattenfliese zu Schattenfliese, bis wir vor dem gewaltigen Goldfelsen stehen. 

Männer bringen von Hand kleine Blattgoldstücke am Felsen an, sodass dieser an manchen Stellen besonders dick beschichtet ist. Auch Ingo hinterlässt eine glänzende Blattgoldspur und vergisst dabei nicht, Buddha dafür zu danken, dass auf der rasanten Anfahrt nichts passiert ist. Ich darf dem Treiben, wie alle anderen Frauen auch, leider nur aus Distanz zuschauen. Frauen dürfen den heiligen Felsen nicht berühren. 

Überall auf dem Platz sind Gläubige tief ins Gebet versunken. Unter ihnen viele buddhistische Mönche – gekleidet in dunkelroten Roben. Kerzen und Räucherstäbchen werden entzündet und verbreiten einen angenehmen Duft. Von den nahen Klöstern schallen melodiöse Gebetsworte herüber. Ganze Familien sitzen hier oben am Gipfel des Berges gemütlich beisammen. Plaudern, lachen, essen und trinken. Männer tragen traditionelle Longyis, eine Art Wickelrock. Die Gesichter der Frauen sind weiss bestrichen mit Thanaka-Paste, die Sonnenschutz und Kosmetik in einem ist. Auch wir finden einen stillen Platz und geniessen die bedächtige und gleichzeitig lebendige Atmosphäre dieses besonderen Ortes. 

«Darf ich ein Foto von euch machen?», werden wir auf Englisch leise und etwas schüchtern gefragt. Vor uns stehen zwei junge Burmesinnen und lachen uns freundlich an. «Selbstverständlich», stimmen wir zu und posieren für ein Bild. Ingo scheint die beiden besonders zu beeindrucken, denn auch er trägt einen burmesischen Longyi. Kaum haben wir uns von den Mädchen verabschiedet und drehen uns um, kommt ein jüngerer Burmese auf uns zu. Er bittet ebenfalls um ein gemeinsames Foto. Und so kommt es, dass wir dem goldenen Felsen für einige Minuten doch glatt die Show stehlen. Als Fotomotiv zumindest. 

Irgendwann geht der Nachmittag in den Abend über. Langsam geht die Sonne unter. Im warmen Abendlicht scheint der Fels noch goldener als Gold. Zum letzten Mal werfen wir einen Blick auf ihn, bevor wir uns auf den Heimweg ins Hotel machen. Wie kann es sein, dass der gigantische Felsbrocken nicht von der Kante fällt? Genau wissen wir es natürlich nicht. Aber hier  oben im Abendlicht glauben wir der Legende, die besagt, dass er nur von einem Haar Buddhas im Gleichgewicht gehalten wird. Und das bereits seit 1000 Jahren. Eine andere Erklärung? Auch mit viel Fantasie finden wir keine bessere.

Montag, 7. April 2014

Fotoreportage "an uncertain future"

Es gibt eine ganze Handvoll Webseiten und Blogs, die wir immer wieder gerne besuchen. Dazu gehört die Seite von Bildwerk3 mit sehr inspirierenden Foto-Portfolios. 

Daher freut es uns ganz besonders, dass jetzt eine Auswahl unserer Burma Bilder auf der Seite publiziert wurden. 


Die Bilder sind entstanden während unseres Volontäreinsatzes in der Klosterschule in Kyauktan sowie in Waisenhäusern in Yangon und dokumentieren den Alltag Burmesischer Schulkinder. Viele Kinder haben keine Eltern mehr; alle stammen aus ärmsten Verhältnissen.

> Zu den Bildern auf Bildwerk3




Freitag, 29. März 2013

Eine eindrückliche Begegnung


Das Schönste beim Reisen sind die überraschenden Entdeckungen und Begegnungen. Wie die, die wir in Mawlamyaing, einer Stadt im Süden von Burma, gemacht haben:

Als eine der grössten Städte Burmas und nahe der Küste gelegen, hatte Mawlamyaing ihre Blütezeit während der Britischen Zeit, unter anderem inspirierte sie Schriftsteller wie Kipling und Orwell zu ein paar beeindruckenden Reiseberichten. Heute sind die Kolonialbauten meist verfallen und eher gesichtslose Betonbauten gestalten das Stadtbild; auf den ersten Blick kann uns die Stadt ihren Reiz nicht offenbaren. Die Sehenswürdigkeiten muss man etwas suchen und so sind wir auch fast die einzigen ausländischen Touristen in der Stadt.

Und wieder hilft uns der alte Trick: von der Hauptstrasse einmal links abbiegen, ein paar Meter gehen und dann wieder rechts abbiegen. Dann stehen wir in einer kleinen, engen Gasse mit zweistöckigen, schmalen Holzhäusern. Meistens aus dunklem Holz, zum Teil bunt bemalt oder mit schönen Holzverzierungen. Unten sind alle Häuser offen und die Leute sitzen im Schatten, plaudern oder arbeiten, die Kinder spielen oder machen Hausaufgaben. Und überall gehen die Mönche und Novizen mit ihren Almosenschalen.

Am Ende der Gasse kommen wir wieder zu einer grösseren Strasse und werden beim nächsten Teehaus von einem Motorrad-Taxi-Fahrer angesprochen. Wir verbringen mit ihm den restlichen Tag:

Er erzählt uns die Geschichte der Stadt und führt uns in ein Kloster, in welchem über 200 Waisenkinder leben. Wir werden vom Abt zu Tee, Früchten und Lah Pet eingeladen, dem typischen Burmesischen Grünteesalat. Die Kinder im Kloster stammen aus den umliegenden Konfliktgebieten und leben im Kloster als Novizen oder Nonnen; sie erhalten ein sicheres Dach über dem Kopf und Ausbildung. Morgens ziehen sie durch die Strassen der Stadt und sammeln Almosen.

Zu dritt fahren wir mit dem Motorrad auf einen Hügel mit wunderbarer Aussicht über Mawlamyaing; entlang der Hügelkette liegen mehrere prächtige Pagoden und wunderschöne alte Teak-Holz-Klöster. Und zum Schluss bringt uns unser Freund in ein kleines Restaurant mit dem besten Essen, welches wir in Burma hatten.

Noch spannender ist es jedoch, die Lebensgeschichte des Mannes zu hören. Er war eigentlich Jurist und arbeitete in den Achtzigerjahren als Anwalt. Als sich Ende der Achtzigerjahre eine Opposition gegen die Militärregierung zu bilden begann, schloss er sich der an und wurde in Mawlamyaing zu einem der Anführer der Demonstrationen, welche 1988 im ganzen Land entflammten – die Lebensbedingungen für die einfachen Menschen waren bereits miserabel, das Fass zum Überlaufen brachte jedoch der Entscheid der Regierung, von einem Tag auf den anderen drei von fünf Geldscheinen für ungültig zu erklären, nur weil sie nicht durch neun (die Glückszahl des Obersten Generals) teilbar waren. Da die Noten nicht umgetauscht werden konnten und die einfachen Leute ihre Ersparnisse zuhause in diesen Noten hatten, verloren vor allem die ärmeren Leute dadurch fast ihr ganzes Vermögen.

Die Aufstände zogen sich durchs ganze Land und unser Freund zeigte uns die Pagode, in welcher er gegen 40 Tage lebte und mit seinen Gefährten jeden Tag zu tausenden von Menschen sprach, bis die Armee einzog und die Demonstrationen im September 1988 brutal stoppte. Viele der Aktivisten waren zum Teil bis 2012 in Haft. Auch unser Taxifahrer war in Haft und kam erst nach ein paar Jahren wieder frei, ihm wurden jedoch alle Dokumente entzogen. Da er sich weiter politisch engagierte, konnte er nicht mehr in seinen Beruf zurück, sondern musste sein Geld als Trishaw-Fahrer, später als Motorrad-Taxi-Fahrer verdienen. Noch drei weitere Male war er in Haft (bis im Juli 2012) und mehrere Jahre lebte er in Flüchtlingscamps in Thailand. Auch für das Familienleben war dies eine grosse Belastung; seine Frau wusste nie, ob er noch lebte, hatte keine finanzielle Unterstützung und auch heute muss er ab und zu abends die Erinnerung an Folter und Haft mit viel Rum wegspülen.

Daher ist er umso glücklicher, dass seine Ehe trotzdem hielt und immer noch ist er voller Energie und diskutiert er jeden Tag und leidenschaftlich mit Burmesen und Ausländern über die Politik des Landes. Wie viele Burmesen, die wir trafen, ist er noch zurückhaltend optimistisch über den aktuellen demokratischen Prozess und legt er grosse Hoffnungen in die Wahlen 2015, bei denen alle Parteien zugelassen werden sollten und welche das Land endlich in eine freie Demokratie führen könnten.

Noch immer sind jedoch hunderte von Menschen in Haft, nur aufgrund ihrer politischen Aktivitäten und hunderttausende Burmesen in den Flüchtlingslagern an der Grenze in Thailand. Ein paar ihrer Geschichten wurden in den letzten Jahren gesammelt unter:
http://burmavoices.com/

Viele weitere Informationen zur Menschenrechtssituation in Burma werden dokumentiert von Organisationen wie Amnesty oder Human Rights Watch:
http://www.amnesty.org/en/region/myanmar/report-2012

Interessant ist auch das Burma Factsheet, zusammengestellt von mehreren NGOs:

Für alle, die sich für Burma engagieren möchten, empfehlen wir die Schweizerisch-Burmesische Organisation Saydanar, welche unseren Aufenthalt im Kloster in Kyauktan organisierte und sich vor allem für die Verbesserung von Bildung und Medizinischer Versorgung und damit die langfristige Verbesserung der Lebensumstände der Menschen engagiert:






Freitag, 22. März 2013

Wasser und Gold

Ans Wasser

Mit einem klapprigen Bus geht die Reise weiter an den Inle-See. Hier tummeln sich sehr viele Touristen und auch wir machen hier die „typische“ Bootsfahrt auf dem Inle-See. Wir sehen Fischer, die mit nur einem Bein das Ruder ihres Bootes bedienen; es geht vorbei an schönen Fischerdörfern auf Stelzen und schwimmenden Gärten. Ausserdem machen wir Halt am sogenannten „Katzenkloster“, doch welche Enttäuschung: wir sehen nur 3 Katzen. Aber die sind dafür umso süsser!


Pink und pink ;-)


Schoene Stoffe werdem vom Hand gewoben









  
Frueh morgens, auf dem Weg zum Markt



 
Schwimmende Gaerten




Kleiner Kuss, grosse Hoffnung





Gold im Gleichgewicht

Nach 15 Stunden Busfahrt, burmesischer Karaoke und etwas Schlaf kommen wir im grünen Süden des Landes an. In Kyaikhto, der Talstation zum goldenen Felsen. Um zu unserem Hotel zu gelangen können wir aber nicht einfach die Bergbahn nehmen. Wir werden mit seeeeehr vielen anderen lokalen Touristen in einen Pick-up gesteckt und mit Vollgas geht es auf den Berg!  Es fühlt sich etwas an wie Achterbahn! Zum Glück ist die Fahrt nur kurz und wir erreichen das schöne Hotel. Von hier aus sind es nur 45 min zu Fuss bis wir beim goldenen Felsen sind... obwohl es diese 45 min ganz schön in sich haben. Es ist extrem steil! Verschwitzt oben angekommen fällt unser Blick dann aber sofort auf den riesigen goldenen Fels, der hier an der Bergkante zu schweben scheint. Wir glauben vollkommen, dass er nur von einem Haar Buddhas getragen wird – denn etwas anderes können wir uns auch nicht vorstellen! Wir verbringen einige Stunden hier oben und geniessen die Stimmung. Viele Pilger picknicken hier gemütlich, beten und bringen Gold an den Felsen an. Etwas gewöhnungsbedürftig finden wir einzig die hölzernen Maschinengewehre, die hier überall als Souvenir verkauft werden. Aber das passt ja etwas zur Kirmes-Stimmung und Achterbahnfahrt auf den Felsen! Neben dem goldenen Felsen sind übrigens auch wir und zwei nette Mädels aus Deutschland, die wir kennengelernt haben, ein äusserst beliebtes Fotomotiv!





 









Donnerstag, 21. März 2013

Pagoden und Berge

Uralte Pagoden in Bagan

Gemächlich, schön langsam. 10 Stunden tuckern wir an Bord eines alten Dampfers von Mandalay nach Bagan. In Bagan denken wir, dass wir Archäologen sein müssten! Denn hier gibt es unzählige uralte Pagoden. Wir begeben uns mit Fahrrädern auf Entdeckungsreise. In der Shwezigon-Pagode lassen wir die morgendliche Stille auf uns wirken. Ein kleiner Mönch, vielleicht drei Jahre alt, ist schon ganz wach und findet es besonders lustig sich selber in einer verspiegelten Wand zu entdecken. In vielen Pagoden gibt es uralte Wandmalereien zu sehen. Und alt sind auch die Frauen, die uns mit Taschenlampen durch das dunkle und wohltuend kühle Innere der Pagoden führen und den Lichtstrahl ab und zu auf eine besonders schöne Buddha-Darstellung richten.
Am nächsten Tag tauschen wir die Fahrräder gegen ein kleines Boot: ein Bootsmann fährt uns zu  verlassenen Pagoden und zu einer Fischerfamilie. Der schöne Sonnenuntergang bekommt hier harte Konkurrenz: zu süss sind die Kinder der Fischerfamilie, die es lieben von uns fotografiert zu werden!

Fotos: Ingo Albrecht, http://ingoalbrecht.photography


Fotos: Ingo Albrecht, http://ingoalbrecht.photography

Fotos: Ingo Albrecht, http://ingoalbrecht.photography



Fotos: Ingo Albrecht, http://ingoalbrecht.photography

Fotos: Ingo Albrecht, http://ingoalbrecht.photography


Fotos: Ingo Albrecht, http://ingoalbrecht.photography
Wir sind nicht alleine in Bagan ;-)


Fotos: Ingo Albrecht, http://ingoalbrecht.photography


Fotos: Ingo Albrecht, http://ingoalbrecht.photography




Heimfahrt auf einer knarrigen Trishaw

Alle buddhistischen Jungen in Myanmar gehen mindestens einmal im Leben fuer ein paar Tage in ein Kloster. Das wird von der ganzen Familie gefeiert. 

Fotos: Ingo Albrecht, http://ingoalbrecht.photography
Zur Zeremonie gehoert das Reiten als Prinz gekleidet, wie der junge Siddharta und am folgenden Tag werden die Haare geschnitten und die roten Moenchsroben angezogen.

Fotos: Ingo Albrecht, http://ingoalbrecht.photography

Fotos: Ingo Albrecht, http://ingoalbrecht.photography
Goldschmied in einer unscheinbaren Seitengasse in Bagan



Berge und Küh(l)e in Kalaw

Nach dem heissen, staubigen Bagan sehnen wir uns nach Kühle und frischer Luft. Beides finden wir in Kalaw. Der Bus windet sich von Bagan aus die steilen Bergstrassen hoch und die kleinen Plastiktüten an den Sitzen werden -zwar nicht von uns, aber von den mitreisenden Burmesen- rege benutzt. Und dann sind wir da: in 1'300 m Höhe, umringt von Bergen und Kühen! Wir wollen mehr von den Bergen sehen und machen eine Tagestour. Unser Guide Saw führt uns durch Pinienwälder, Urwald, Teeplantagen. Wir machen Halt in einem Dorf und werden spontan eingeladen in die spärliche Hütte einer Frau. In der Hütte gibt es nichts ausser einer Feuerstelle - und dennoch wohnen hier 5 Personen! Die Familie, die zum Stamm der Pa-O gehören, baut hier in der Höhe Tee an. Für uns wird frischer Tee zubereitet: Wasser wird auf der Feuerstelle erhitzt, der Tee in einem Topf geröstet, bevor er mit sprudelnd heissem Wasser übergossen wird. Doch dass das Leben hier alles andere als ein Teekränzchen ist wird uns klar, als die Frau erzählt dass 4 ihrer 7 Kinder bereits an Krankheiten gestorben sind, da es in der Gegend einfach keine medizinische Versorgung gibt.

Ein kurzer Abstecher in die Schweizer Berge ;-)







Fotos: Ingo Albrecht, http://ingoalbrecht.photography

Fotos: Ingo Albrecht, http://ingoalbrecht.photography



Fotos: Ingo Albrecht, http://ingoalbrecht.photography

Hoehle mit Tausenden von Buddhas