Posts mit dem Label * Bücher werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label * Bücher werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 6. Februar 2014

Frankreich, kreuz und quer! Teil 1

Zwei Wochen Zeit. Ein Auto. Kein Plan. Aber Ideen. 
Idee Nr. 1: Wir fahren eine Woche lang mit dem Auto quer durch Frankreich. Idee Nr. 2: Wir bleiben eine weitere Woche in Frankreich und fahren so wenig Auto wie möglich. 

Was dabei raus kam: Ein fantastischer Roadtrip. Ein perfekter Strandurlaub. Sehr hoher Käsekonsum. Schlossgespenster. Überhaupt: Jede Menge Schlösser. Etwas Mexiko. Viel Savoir Vivre!

Doch alles der Reihe nach. 

Etappe 1: Zürich – Saint Pierre la Noaille, Loire

Randvolles Auto. Via dem Jura geht es nach Frankreich und wir wundern uns, wie anders es doch ab der Grenze aussieht. Südlicher. Wilder. Ach ja: Wir wundern uns auch über unser Navigationsgerät, denn die Strassen werden immer enger und enger. Egal, schön ist es. Und irgendwann sind wir da: auf einem Hügel. Wir blicken auf die von alten Bäumen gesäumte Auffahrt zu unserem Nachtquartier, dem Château Marchangy in Saint Pierre la Noaille im Departement Loire. Nicht schlecht, dieses Schloss! Ebenfalls nicht schlecht: das Menü, das wir abends verputzen. Wir ahnen, es wird  auch eine Schlemmerreise.




Am nächsten Tag erkunden wir das verschlafene Dorf Charlieu und fahren durch ziemlich hübsche Dörfer mit ziemlich hübschen Aussichten. Fahren durch einsame Strassen. Sehen Burgen und Schlösser.




Eines davon ist das Schloss Drée! Schön, nicht?





Etappe 2: Saint Pierre la Noaille, Loire – Plazac, Dordogne

Back on the road. Aber zuerst schauen wir uns noch den Markt in Marcigny an. Hase, Vogel oder doch lieber Baguette?




Wir entscheiden uns für Käse und Oliven. 

Fahren auf Landstrassen durch idyllische Dörfer, entlang Felder und Wiesen Richtung Vichy. Statt Wasser ist uns nach Eiskaffee. Doch den finden wir nicht. Nirgendwo. Zu unpassend für das Land der Gourmets? 

Wir fahren weiter ohne Erfrischung. Fahren. Fahren. Fahren. Und die Landschaft, die an uns vorbeiflitzt gefällt uns ausserordentlich: Freundliche Wälder, steile Täler und Bergdörfer aus Stein. Wir sind angekommen in der Dordogne. Immer wieder tauchen hinter Hügeln und Kurven atemberaubende Schlösser und Burgen auf.



Der zufällige Stopp im Pilgerort Rocamadour lohnt sich und ist auch gut zum Beine vertreten. Denn der Weg in das im Fels hängende Dorf und hoch zur Kirche ist steil.





Spektakulär und glücklich geht der Tag zu Ende. 
Glück 1: Wir überleben einen auf unserer Spur entgegen rasenden Lieferwagen. Glück 2: Unsere Gastgeber bieten neben Gästezimmern auch „Table d'hôte“, selbstgekochtes Abendessen, an. Glück 3. Die Gastgeber besitzen einen Trüffelhund.




Ganz unvorbereitet waren wir dann doch nicht. Für die Unterkunftswahl hatten wir eine ältere Ausgabe des Guide de charme des maisons d'hôtes en France 2013dabei (Achtung: auf Französisch). Hat sich gelohnt, wie wir finden! Denn im Reiseführer findet man -wie es der Name schon sagt- besondere Unterkünfte mit viel Charme.

* Hinweis: Wenn du über den Link in diesem Post das Buch bei Amazon bestellst, werden wir prozentual am Verkauf beteiligt.

Diese Reise ist schon etwas her. 2012 waren wir 14 Tage in Frankreich unterwegs.

Freitag, 13. September 2013

Zum Heulen schön!

Weinen auf dem Honeymoon? Das klingt nach keiner guten Kombination. Und doch passiert es ab und zu: Nämlich dann, wenn uns ein gutes Buch zu Tränen rührt! Weil es so schön ist. Weil es so traurig ist. Oft spielen die Bücher in Ländern, die wir bereisen. Und sehr oft spielen Liebende die Hauptrolle. 


Wie im Buch "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiss" von Hiromi Kawakami, das im wundervollen Japan spielt. Es handelt von der Liebe zwischen Tsukiko, die Ende dreissig ist und alleine wohnt, und ihrem fast doppelt so alten, ehemaligen Lehrer – dem Sensei, der nach dem Tod seiner Frau ebenfalls alleinstehend ist. Zwischen den beiden, die sich nach Jahren zufällig wieder begegnen, entwickelt sich mit der Zeit eine distanzierte und doch sehr enge Freundschaft. Das Buch ist für uns typisch japanisch: Angenehm still & sehr geheimnisvoll! Ach ja: Und beim Lesen lernt ganz nebenbei ziemlich viel Interessantes über japanische Gerichte und Gedichte!

Und was es mit dem Weinen auf sich hat? Wir wollen nicht zu viel verraten!

* Hinweis: Wenn du über den Link in diesem Post das Buch bei Amazon bestellst, werden wir prozentual am Verkauf beteiligt.