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Mittwoch, 16. Juli 2014

Nebenan. Im Brandnertal.

Zuerst sehen wir nur Autos um uns herum. Wir stehen im Stau zwischen Zürich und Winterthur auf unserem Weg ins Wochenende. Doch je weiter östlich wir kommen, desto leerer werden die Strassen. Zwei Stunden später sind wir angekommen im Brandnertal, genauer gesagt im Ort Brand, und sehen dort... nein, keine Autos, sondern jede Menge Alphörner.



Denn was wir nicht wussten: dieses Wochenende treffen sich hier in Vorarlberg Alphornmusiker aus mehreren Ländern und musizieren gemeinsam. Und dies an jeder Ecke des Dorfes. So ist der Soundtrack zum Wochenende bestimmt: Alphornmusik vom Feinsten!

Hereinspaziert ins Landhaus Sonne, der unser Quartier für zwei Nächte ist. Sieht gemütlich aus, nicht?


Das Wochenende verbringen wir gemeinsam mit Ninas Eltern. Abends schlemmen wir leckere österreichische Spezialitäten und tagsüber erkunden wir die wildromantische Landschaft.

Die nebelverhangenen Berge, die wir morgens aus unserem Fenster sehen, haben auch ihren Charme.



Beim Wandern haben wir Glück und es bleibt trocken. Hoch hinauf geht es mit der Seilbahn.



Zu neugierigen, glücklichen Kühen.



Zu zarten Alpenwiesen.



Zu schönen Ausblicken.




Wir machen Pause in einer Berghütte, wo es feinen Käse von den neugierigen, glücklichen Kühen gibt.


Und finden: wir sehen nach dem Wochenende auch recht glücklich aus!

Freitag, 10. Januar 2014

Servus, Salzburg!

Noch ist es dunkel am frühen Morgen in Bonn. „Tschüss Beethoven“, flüstern wir leise bei der Fahrt zum Flughafen. 

Und fliegen wenig später über die Wolken in den Sonnenschein. Nein, nicht nach Brasilien zurück. Sondern zu Mozart. Nach Salzburg. 
Die Sonne strahlt uns an, als wir aus dem Flugzeug steigen. Und die Berge ebenfalls. Die sind fast schon etwas angeberisch, so wie sie dastehen. Stolz und mächtig. Fast wie der Hangar von Red Bull, der hier in der Nähe des Rollfelds den Bullen markiert.

Gemächlich fahren wir mit dem Bus ins Stadtzentrum. Steigen aus am Bahnhof und verlieben uns gleich ins Bauplakat mit den „Hasenöhrl“.


Laufen vorbei an einem abgeschobenen Weihnachtsbaum. 


Schnappen die ersten „Servus“ und „Pfiat´ di“s auf. 
Und laufen via Mirabellenpark und über ein kleines Brückchen (oder sagt man Brückerl?), an dem Liebende zum Zeichen ihrer hoffentlich ewig währenden Liebe viele ewig währenden Schlösser angebracht haben, in die Altstadt.



„Tja, liebe Berge – hier bekommt ihr aber Konkurrenz“, denken wir uns. Denn die Altstadt zeigt ihren Charme sehr offensichtlich: liebliche Häuser, goldene Beschilderungen, herrlich altmodische Läden, herausgeputzte Kirchen und schön altmodische Kaffeehäuser machen es einem leicht, dass man die Stadt sympathisch und gemütlich findet. Das finden anscheinend auch nicht nur wir, sondern noch einige andere Leute – wir sind nicht alleine unterwegs an diesem Freitag.




Fiaker-Kutschen ziehen ihre Runden. Eisläufer ebenfalls auf einem künstlich angelegten Eisfeld. Und über der Stadt thront die Festung „Hohensalzburg“.



Bei leckeren Palatschinken und Almdudler, Kasnockerln und einem Verlängerten denken wir, dass wir das auch machen sollten – unseren Aufenthalt hier verlängern. Wir werden also wiederkommen. Irgendwann. 

Bis dahin: Pfiat´ di, Salzburg!