Mittwoch, 21. Mai 2014

Voll von Reiseerinnerungen

Voll von Reiseerinnerungen. Das sind unsere Herzen. Und ein bisschen auch unser Zuhause. 

Wir haben zum Beispiel eine Wand voll von selbstgemachten Fotos und selbstgemalten Bildern. Und die sieht immer wieder anders aus: Manchmal kommen neue Bilder hinzu. Manchmal werden Bilder ausgewechselt. Manchmal passiert lange nichts.


 
Und dann ist da unser Sofa. Sozusagen ein Souvenir zum drauf sitzen. Denn (fast) überall wo wir hinreisen gehen wir auf Jagd nach schönen Stoffen. Sehr oft können wir uns nicht nur für einen Stoff entscheiden und dann kommen gleich zwei mit.

Zuhause werden sie dann zu Kissen und sehen in ihrer bunten Vielfalt richtig hübsch zusammen aus.






Und was nehmt ihr so neben Erinnerungen mit aus fernen Ländern, das Platz in eurer Wohnung findet? Habt ihr auch ein "global sofa"? Oder eine Sammlung von Tassen, Tees, Kaugummis oder sonst was?

Samstag, 17. Mai 2014

Foto Tipps Vol. 3 - Geh in die Knie vor Ihr!

Nachdem der letzte Foto-Tipps-Blogpost recht lange und technisch wurde, machen wir es heute kurz und einfach:
Geht in die Knie! Legt Euch auf den Boden! Klettert auf Bäume!


Es geht darum, neue und ungewohnte Perspektiven zu finden. Dabei hilft es, sich etwas Zeit zu nehmen und das, was Ihr fotografieren wollt von verschiedenen Seiten und Blickwinkeln aus zu betrachten. 

Schaut dabei auch auf den Hintergrund und sucht, bis Euch das Bild gefällt. Wenn wir jeweils damit beginnen, macht es unglaublich Spass und wir vergessen uns zum Teil stundenlang, wie zum Beispiel in dieser Wiese in Oregon:



Oder an einem nebligen und nieseligen Tag im Bergdorf Sapa in Vietnam:



Vor allem beim Reisen fällt uns immer wieder auf, wie die meisten Leute immer gleiche Sachen von immer gleichen Orten aus fotografieren. 

Uns berühren aber meistens die Fotos am meisten, bei denen wir etwas Kleines oder Persönliches entdeckt und eingefangen haben.


Doch nicht nur beim Reisen, auch in vielen anderen Situationen helfen diese ungewohnten Perspektiven, die Bilder persönlicher und emotionaler zu machen.

Und genau darum gefallen uns die Bilder von unseren befreundeten Hochzeitsfotografen von Linse 2 so gut. Falls Ihr oder Freunde von Euch gerade eine Hochzeit planen, empfehlen wir Euch, einen Blick auf die Website von diesem sympathischen Fotografen-Paar zu werfen:
http://www.linse2.at

Und vielleicht sind es ja diese schönen Bilder sogar Wert, sich ein Herz zu fassen und endlich selber vor dem Partner oder der Partnerin in die Knie zu gehen...


Hochzeitsfoto-Shooting von Linse 2 - Quelle: http://www.linse2.at



Hochzeitsfoto-Shooting von Linse 2 - Quelle: http://www.linse2.at


Hochzeitsfoto-Shooting von Linse 2 - Quelle: http://www.linse2.at

Dienstag, 13. Mai 2014

Haarlem in Vorfreude

Unweit von Amsterdam liegt Haarlem. Und vor Haarlem lag die Party des Jahres. Die ganze Stadt war orange und orange und orange geschmückt. Parat für den Königstag.


Und da gefühlt auch das ganze Land unterwegs war an diesem Freitagabend, hielten wir unseren Besuch in Haarlem kurz, denn abends mussten wir wieder in Bonn sein. 

Der Kurzbesuch reicht aber, um einen feinen vegetarischen Burger zu verputzen.


Danach einmal kreuz und quer durchs Zentrum und durch kleine Gassen zu laufen.







Und wieder abzudüsen, bevor alle herkommen und die Party beginnt.

Samstag, 10. Mai 2014

Amsterdam reloaded

Juhu, wir haben sie endlich gefunden. Eine Stadt, so bunt und kreativ, so sympathisch, so gross genug und doch nicht zu grossstadtmässig. Eine Stadt mit Häusern, in die wir sofort einziehen würden. Eine Stadt mit auffällig vielen Katzen in auffällig herzigen Cafés. Eine Stadt, ganz nach unserem Geschmack!

Amsterdam.

Beide waren wir vor Ewigkeiten schon mal in Amsterdam. Aber damals vermochte uns die Stadt nicht so begeistern wie heute. Aber klar, so eine Jungs-Reise mit 16 auf Interrail-Tour (Ingos Amsterdam-Premiere) oder eine der ersten Städtereisen im fiesen Schneetreiben und Bruchbuden-Hotel (Ninas Amsterdam-Premiere) war anders als heute. 

Dieses Mal wohnten wir in einem ruhigen Wohnviertel direkt an einer herrlichen Gracht mit dieser Aussicht vor der Nase:



Und statt touristische Sehenswürdigkeiten abzuklappern, spazierten wir durch jede Menge hübscher Viertel, durch Hinterstrassen und Seitengassen.







Entlang herrlicher Grachten. 




Wir machten immer wieder Rast in bezaubernden Cafés. Assen exotische Speisen.





Entdeckten Wachkatzen.



Und schlichen uns in eine Vernissage.



Und die Erinnerungen an die Stadt? Die sind nun besser. Viiiiiel besser. Oder sogar: schwer zu toppen.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Zwei Stunden in Delft

Zwei Stunden, um eine Stadt zu entdecken? Das ist natürlich viel zu wenig Zeit... aber trotzdem waren sie schön. Die zwei Stunden in Delft. Jetzt wissen wir...

... dass Hausboote wirklich existieren. Und das Leben auf kleinem Raum, von aussen betrachtet, sehr gemütlich wirkt.


... dass es von Gouda-Käse sehr viiiiiele Varianten gibt. Und die ganz schön lecker schmecken.


...  dass Delft bekannt ist für seine Keramik in "Delft Blau" - es aber auch Graffitis in Fliesen-Optik gibt.


... dass Delft viel touristischer als Utrecht ist. Aber der Hauptplatz und vor allem die Gässchen drumherum auch sehr hübsch sind.




... dass Parken ohne Parkticket bzw. Nicht-Verstehen des holländischen Parksystems 80 Euro kostet. Man sollte wirklich besser Fahrrad fahren.



... dass frische, selbstgemachte Limonade mit Minze einfach grandios ist.


... dass es in der Stadt viele Löwen gibt.


... dass es auch hier herrliche Backstein-Häuser mit riesigen Fenstern und Bänken davor gibt.


Samstag, 3. Mai 2014

Zwischen Fahrrädern und Hasenohren

Wir sind wirklich nicht gut darin, immer nur Zuhause zu sein. Und das, obwohl wir unser Zuhause in Zürich und die Stadt durchaus gerne haben. Aber kaum sind wir einige Zeit am Stück da, packt uns die Sehnsucht. Die Sehnsucht nach Neuem. Dann wollen wir durch Strassen ziehen, die wir nicht kennen. Uns verirren. Sprachen lauschen, die wir nicht verstehen. 

Und angetrieben von dieser Sehnsucht entdeckten wir kurz nach Ostern ein Juwel. Die Stadt Utrecht in Holland. 

Ziemlich schnell lernten wir: Davon gibt es in Utrecht viele
1.) Studenten
2.) Fahrräder
3.) Studenten auf Fährrädern

Und darum lohnt es sich, nie... wirklich nie... einfach so über die Strasse zu gehen. Sonst, wuschhhh und peng, ist man den Studenten und Fahrrädern sehr schnell sehr nah gekommen...





Und auch Kanäle gibt es in der ganzen Stadt. Breite. Schmale. Ruhige. Welche, an denen viel los ist. Zu Letzteren gehört die Oudegracht entlang derer es jede Menge Cafés und Restaurants gibt.




Überragt wir die Stadt von einem prächtigen Dom.

Doch auch die ganz normalen Häuser mit ihren roten Backsteinen, versteckten Blumen, grossen Fenstern und Katzen hinter den Fenstern sind ein echter Hingucker.





Die Hasenohren hier unten sind übrigens nicht vom Osterhasen! Sondern es sind die Ohren von Nijntje (im Ausland auch als Miffy bekannt) - dem weltbekannten Hasen des Utrechters Dick Bruna.

Für alle Hasen-Fans: Noch viiiiel mehr Miffy gibts im Dick Bruna Huis.



In Utrecht wimmelt es von kleinen Design-Geschäften, liebevollen Cafés und Restaurants. Wie gut, dass man sich auf der Website der Stadt Utrecht im Nu eine Karte mit einem Rundgang zu vielen besonderen Orten runterladen kann - wir sind der Puha Shop Route gefolgt. Und haben bei Meneer Smakers fantastische Organic Burgers (mit und ohne Fleisch) verspeist! Yummy!