Freitag, 31. Januar 2014

Mittwoch, 29. Januar 2014

Einmal Zoo andersrum, bitte! - Teil 2

Eine lange Fahrt durch weite Landschaften bringt uns zu unserem Sehnsuchtsort: die Serengeti!




Hier bleiben wir einige Tage und Nächte. Wohnen in einem Zelt. Sitzen abends vorm Feuer.




Und tagsüber im Auto. 

Wir sehen Streifen.



Und Punkte.



Sogar noch mehr Punkte.





Selbst bei der Mittagspause sind die Tiere uns ganz nah.



Und manchmal müssen wir ganz genau hinschauen.




Manchmal aber auch nicht.





Wir rufen nochmals die Telefonnummer an, die mein Bruder uns mitgab. Wieder geht keiner dran.

Wie es weiter geht? Teil 3 folgt bald.


Diese Reise ist schon etwas her. 2011 waren wir 14 Tage in Tansania.

Sonntag, 26. Januar 2014

Einmal Zoo andersrum, bitte! - Teil 1

Da ist er. Fast neben uns. Der berühmteste Berg Afrikas blitzt im Schwarz der Nacht auf und alle anderen Passagiere machen dasselbe wie wir: ihn gebannt anstarren. Denn für einige Sekunden scheint der Gipfel des Kilimandscharo, über den wir gerade fliegen, zum Greifen nah. Bis er wieder verschwindet. Im Dunkel.

Dass wir der Spitze des Kilimandscharo so nahe kommen hätten wir nicht gedacht. Denn wir sind, um ehrlich zu sein, nicht wegen ihr nach Tansania gekommen. Sorry, lieber Kili.  Wir sind hier wegen der Tiere. Wir sind hier, weil das Wort „Serengeti“  genügt, um in uns Sehnsucht nach Weite und Wärme hervorzurufen. Wir sind hier, weil Ingo behauptet, Afrika sei seine innerliche Heimat. Wir sind hier, weil wir einen Koffer für einen Massai dabei haben. Einen schweren Koffer voller Tier-, Englischbücher und Kleider, den wir einem Freund meines Bruders übergeben sollen.

Afrika empfängt uns freundlich.  So auch Ali, unser Guide, mit dem wir die nächsten zehn Tage verbringen. Er wird uns zu den wilden Tieren führen. Schauen, dass wir nicht gefressen werden. Er wird uns mit dem Massai-Koffer helfen. Sobald er davon weiss.

Für uns ist es zunächst etwas ungewohnt, dass wir nicht auf eigene Faust losziehen, wie wir es von anderen Reisen gewohnt sind. Doch da wir nur viel zu kurz Ferien haben, Afrika nicht kennen und ohne eigenes Auto schwer zu den Tieren kommen, haben wir uns für eine organisierte Privat-Reise entschieden. Und Ali. Mit seinem alten, quietschenden Safari-Jeep, in dem wir wenig später sitzen.



Wir fahren vorbei an Dörfern. Menschen. Ständen, an denen Lebensmittel und alles andere verkauft werden. Erspähen eine erste Giraffe.



Wir sehen Massai in ihren roten Gewändern wie aus dem Nichts in der kargen Landschaft auftauchen. Und erzählen Ali von dem Koffer, den wir mit an Bord haben. „Kein Problem“, meint er zu unserer Erleichterung. Wir wählen die Telefonnummer, die mein Bruder uns mitgab. Niemand hebt ab.

Abends, es ist schon dunkel, passieren wir den Eingang zum Ngorongoro Nationalpark. Und freuen uns wie Kinder, als wir am kommenden Tag die ersten Tiere erblicken, die hier im Krater in einer Art natürlichem Zoo wohnen.



Wir haben Glück und sehen bei Tag eine Servalkatze.



Ein Strauss sieht uns.



Wir grüssen zwei alte Löwenmännchen.



Good bye, schöne Vögel!



Hello, Mr. Hippo!



Und jetzt? Wie es weiter geht, erfahrt ihr bald!


Diese Reise ist übrigens schon etwas her. 2011 waren wir 14 Tage in Tansania.

Samstag, 25. Januar 2014

Unsere Buenos Aires-Tipps auf weltreiseforum.com

„Buenos Aires: Mit diesen Tipps wirst du zum echten Porteño“, so heisst der Gastbeitrag von uns auf weltreiseforum.com. Wir verraten zehn Buenos Aires-Tipps für alle, die in der argentinischen Hauptstadt mehr als nur Tango, Steak und schweren Rotwein kennenlernen wollen.

> „Buenos Aires: Mit diesen Tipps wirst du zum echten Porteño“


Und noch ein Tipp

Bevor wir eine neue Stadt entdecken legen wir uns auf sooplo.com jeweils eine Liste an. Da kommen dann alle Tipps von Blogs, Freunden, Reiseführern, etc. hinein. Der Vorteil: wir haben alle Tipps gesammelt in einem Dokument - quasi einen „persönlichen Reiseführer“, der dann unterwegs mit dabei ist.



Donnerstag, 16. Januar 2014

Wir sind im Winterwonderland

Da, wo der Ausblick aus dem Fenster atemberaubend ist.


Da, wo es mehr Berge als Menschen gibt.


Da, wo die Stille freundlich klingt.


Da, wo oft die Sonne scheint.


... und der kleine Bruder gerne zu Besuch kommt
Da, wo der sunnymoon anfing.



Da, wo es ziemlich plötzlich ziemlich weiss werden kann.



Da, wo man sich tagsüber „Tag wohl!“ und ab Mittag schon „n´Obig!“ wünscht.


Da, wo die schönsten Holzhäuser stehen.


Da, wo man beim Spazieren frische Spuren im Schnee hinterlässt.



Da, wo es ein Geschäft für Mineralien und Bergkristalle gibt.


Da, wo die Kühe sich im Winter wärmen.


Da, wo an Bushaltestellen kein Gedränge herrscht.


Da, wo wir gar nicht mehr weg wollen. Im Wallis.

Freitag, 10. Januar 2014

Servus, Salzburg!

Noch ist es dunkel am frühen Morgen in Bonn. „Tschüss Beethoven“, flüstern wir leise bei der Fahrt zum Flughafen. 

Und fliegen wenig später über die Wolken in den Sonnenschein. Nein, nicht nach Brasilien zurück. Sondern zu Mozart. Nach Salzburg. 
Die Sonne strahlt uns an, als wir aus dem Flugzeug steigen. Und die Berge ebenfalls. Die sind fast schon etwas angeberisch, so wie sie dastehen. Stolz und mächtig. Fast wie der Hangar von Red Bull, der hier in der Nähe des Rollfelds den Bullen markiert.

Gemächlich fahren wir mit dem Bus ins Stadtzentrum. Steigen aus am Bahnhof und verlieben uns gleich ins Bauplakat mit den „Hasenöhrl“.


Laufen vorbei an einem abgeschobenen Weihnachtsbaum. 


Schnappen die ersten „Servus“ und „Pfiat´ di“s auf. 
Und laufen via Mirabellenpark und über ein kleines Brückchen (oder sagt man Brückerl?), an dem Liebende zum Zeichen ihrer hoffentlich ewig währenden Liebe viele ewig währenden Schlösser angebracht haben, in die Altstadt.



„Tja, liebe Berge – hier bekommt ihr aber Konkurrenz“, denken wir uns. Denn die Altstadt zeigt ihren Charme sehr offensichtlich: liebliche Häuser, goldene Beschilderungen, herrlich altmodische Läden, herausgeputzte Kirchen und schön altmodische Kaffeehäuser machen es einem leicht, dass man die Stadt sympathisch und gemütlich findet. Das finden anscheinend auch nicht nur wir, sondern noch einige andere Leute – wir sind nicht alleine unterwegs an diesem Freitag.




Fiaker-Kutschen ziehen ihre Runden. Eisläufer ebenfalls auf einem künstlich angelegten Eisfeld. Und über der Stadt thront die Festung „Hohensalzburg“.



Bei leckeren Palatschinken und Almdudler, Kasnockerln und einem Verlängerten denken wir, dass wir das auch machen sollten – unseren Aufenthalt hier verlängern. Wir werden also wiederkommen. Irgendwann. 

Bis dahin: Pfiat´ di, Salzburg!